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Die 3 größten Shop-Killer! Darum bleiben die Bestellungen in deinem Online-Shop aus

Jeder, der einen Online-Shop eröffnet hat, kennt dieses Gefühl. Das Design steht und ist bereits umgesetzt, die Produktpalette ist fertig, Bilder sind gemacht, Produktbeschreibungen sind verfasst und dem Start des Shops steht nichts mehr im Wege.

Der große Tag der Shop-Eröffnung steht vor der Tür und die Ads stehen auch schon in den Startlöchern!

Doch dann …. nichts!

Aber wie kann das sein? Das oder die Produkte sind top! Das Marketing ist perfekt abgestimmt. Die Kampagnen zielen genau auf die richtige Zielgruppe ab!
Aus irgendeinem Grund werden die Besucher im Shop nicht zu Kunden und die Bestellungen bleiben aus.

Die Gründe hierfür können ganz unterschiedlicher Natur sein. In den letzten Jahren habe ich aber immer wieder die gleichen Fehler in verschiedenen Shops entdeckt, die zwar ein super Angebot hatten, aber einfach keine Verkäufe erzielten. Und das trotz teilweise hohem Ad-Budget und wirklich guten Marketing-Kampagnen.

Die 3 größten Shop-Killer möchte ich hier einmal auflisten und kurz erläutern:

Shop-Killer #1: Schlechte Ladezeiten

Langsamer Seitenaufbau ist extrem frustrierend und sorgt dafür, dass potenzielle Kunden deinen Shop sofort wieder verlassen. Da die meisten Besucher über mobile Endgeräte auf deinen Shop zugreifen ist es unbedingt notwendig, dass deine Seite schnell lädt!

Du solltest also unbedingt einmal mit dem Google PageSpeed Tool deine Seite prüfen und die Empfehlungen umsetzen. Meist sind einfach die Bilder viel zu groß und sollten kleiner skaliert werden. Am einfachsten lässt sich das mit Photoshop erledigen. Wenn du Photoshop nicht hast, reicht aber auch ein einfaches Bildbearbeitungsprogramm aus. Die Bilder sollten im JPG-Format oder noch besser im WEBP-Format bereitgestellt werden.

Zudem solltest du den Cache für deinen Shop einrichten/aktivieren. Der Cache packt sozusagen deinen ganzen Shop in ein Paket zusammen, das an den Browser des Besuchers ausgeliefert wird. Dadurch wir die Ladezeit verringert, da nicht viele einzelne Dateien geladen werden müssen, sondern eben nur ein Paket.

Wenn du z.B. WordPress in Verbindung mit WooCommerce nutzt, lässt sich das sehr gut mit dem Plugin WP-Rocket einstellen. Auch für Laien ist das Plugin sehr gut einzurichten und die Fehlerquote ist sehr gering. Man kann also nicht viel falsch machen.

Hier erfährst du mehr über WP-Rocket (Affiliate-Link)

Shop-Killer #2: Keine klare Struktur

Um Besucher deines Shops zu echten Kunden werden zu lassen, sollte dein Shop klar strukturiert sein. Man sollte sich also gut zurecht finden können und alle Seiten sollten einheitlich aufgebaut sein. Schau dir am besten die Shops von den Big-Playern an und orientiere dich an deren Aufbau.

Besonders wichtig ist der Aufbau der Produkt-Detailseiten, des Warenkorbs und des Checkouts (Kasse). Hier solltest du keine wilden Design-Experimente starten, denn hier passiert genau die Konvertierung eines Besuchers in einen Kunden.

Hebe auf den Produkt-Detailseiten auch hervor, was dich und deine Produkte ausmacht. Betreibst du beispielsweise einen nachhaltigen Online-Shop, kannst du hier unter anderem nochmal den plastikfreien Versand, die nachhaltigen Materialien usw. erwähnen. Der Fokus sollte aber weiterhin auf dem Produktbild und der Beschreibung liegen.

Shop-Killer #3: Schlechte Produktbilder

Einer der Nachteile eines Online-Shops ist, dass die Besucher das Produkt nicht anfassen können. Darum sind gute Produktbilder das A und O in einem Shop. Beschränke dich hier nicht auf nur ein Bild, sondern auch Detail-Aufnahmen, seitliche Aufnahmen, bei Kleidung z.B. auch Tragebilder.

Shop-Killer #1 und Shop-Killer #3 kommen sich etwas in die Quere. Gute Produktbilder, die aber nicht zu viel „Performance fressen“ sind eine knifflige Sache.

Wenn du deine Produktbilder selbst erstellst, solltest du dir eine gute Kamera zulegen und dich mit den Funktionen ausgiebig beschäftigen. Auch in das Thema Bildbearbeitung solltest du dich einarbeiten. Ich mache für meine beiden Online-Shops alle Produktbilder selbst mit einer Spiegelreflexkamera und einem kleinen Fotostudio. Die Bearbeitung und Optimierung für den Shop erfolgt dann mit Adobe Lightroom und Photoshop.

Wenn du Fremdprodukte in deinem Shop verkaufst, kann dir der Hersteller oder Lieferant meist bereits optimierte Produktbilder zur Verfügung stellen. Frag hierzu einfach direkt nach!

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